Elterngeld beantragen – wie geht das eigentlich und was brauche ich dafür?

Lesezeit: 10 min

Elterngeld gleicht das Einkommen der Eltern bei der Geburt des Kindes aus. Das bedeutet: 

Es unterstützt Dich finanziell, sodass Du Dir Zeit für die Erziehung Deines Kindes in den ersten Monaten nach der Geburt nehmen kannst und nicht darauf angewiesen bist, weiter (Vollzeit) zu arbeiten. 

Den Antrag auf Elterngeld stellen – das kann richtig kompliziert werden! Du musst ziemlich viele Dinge entscheiden: Anfangen tut das bei der Wahl des Elterngeld-Modells, geht über die gemeinsame oder getrennte Elternzeit und endet bei dem Zeitraum, in dem Du Elterngeld beantragen willst. 

Es gibt verschiedene Varianten von Elterngeld: das Basiselterngeld, das ElterngeldPlus und zusätzlich Partnerschaftsbonus-Monate und Partnermonate. Du kannst alles auch untereinander kombinieren.

Im Folgenden wollen wir Dir die Komplexität des Elterngeldantrags etwas mehr erklären und dafür sorgen, dass Du einen besseren Durchblick erhältst.

Wie beantrage ich Elterngeld?

Für den Antrag auf Elterngeld ist zunächst wichtig, in welchem Bundesland Du wohnst. Denn: Jedes Bundesland hat seine eigenen Antragsformulare und fragt deshalb auch unterschiedliche Informationen ab! Generell beantragst Du das Elterngeld bei der für Dich zuständigen Landesbehörde.

Deinen Antrag auf Elterngeld für NRW, Baden Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern kannst Du ganz einfach über dasElterngeld stellen! Wir haben ein intuitives Antragsformular entwickelt, in das Du schnell und einfach Deine Daten eingibst. Über unseren Elterngeldrechner erfährst Du, wie viel Geld Du bekommst und kannst dann den Antrag einfach verschicken. 

Jetzt Elterngeld beantragen!

Was brauche ich für den Elterngeldantrag?

Um Deinen Elterngeldantrag vollständig und korrekt zu stellen, musst Du die nötigen Formulare ausfüllen. Dazu kommen weitere Unterlagen, die Deine Angaben aus dem Antrag beweisen. 

Für den Antrag musst Du unter anderem Angaben zu Deiner Person, Deinem Kind und Deinem Einkommen, sowie Deiner Arbeitssituation machen.

Welche Formulare muss ich für den Antrag auf Elterngeld ausfüllen?

Elterngeld ist Ländersache. Das bedeutet: Alle Eltern in Deutschland haben Anspruch auf die gleiche Höhe von Elterngeld. Allerdings hat jedes Bundesland einen eigenen Elterngeldantrag entwickelt. Dadurch hat jedes Bundesland einen Spielraum in der Gestaltung des Antrags. Je nachdem gibt es noch weitere Formulare, die die Elterngeldstellen von Dir brauchen. 

Warum ist das Ausfüllen eines Antrags auf Elterngeld so kompliziert?

Die Formulare für den Elterngeld Antrag sind nicht so konzipiert, dass sie möglichst einfach auszufüllen sind, sondern so, dass die zuständigen Elterngeldstellen schnell und einfach die Daten erfassen können, die sie benötigen.

Dazu kommt, dass Du zusätzlich zu den Formularen einige Unterlagen brauchst, welche Deine Angaben beweisen (z.B. Lohnsteuerbescheinigung, Geburtsurkunde, Krankenkassenbescheinigung etc.).

Wie fülle ich den Antrag auf Elterngeld richtig aus?

Beim Antrag auf Elterngeld musst Du viele Dinge beachten. Die Angaben in Deinem Antrag sollten fehlerfrei sein, ansonsten muss die zuständige Elterngeldstelle Rückfragen stellen – und dadurch verlängert sich die Bearbeitung des Antrags. 

Zudem musst Du darauf achten, die richtigen Formulare auszufüllen und dabei keins der Formblätter zu vergessen. 

Einfacher machst Du es Dir mit einem Online-Antrag über dasElterngeld. Hierbei werden Dir nur die für Dich relevanten Fragen angezeigt und Du kannst keine Angaben vergessen. 

Wo finde ich die Elterngeld Formulare für die verschiedenen Bundesländer?

Da jedes Bundesland eigene Formulare für den Elterngeld Antrag erstellt haben, musst Du je nach Wohnort spezielle Formblätter ausfüllen. 

Die Formblätter für die verschiedenen Bundesländer findest Du hier:

Woher bekomme ich die Arbeitgeberbescheinigung für den Elterngeldantrag? 

Wenn Du angestellt bist und Elterngeld beantragst, dann musst Du zusätzlich zu den Formularen und weiteren Unterlagen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen. Diese Arbeitgeberbescheinigung musst Du ausdrucken und von Deinem Arbeitgeber ausfüllen lassen. 

Dein Arbeitgeber bestätigt in dieser Bescheinigung, wie lange Du schon im Angestelltenverhältnis bist und wie viel Du im Bemessungszeitraum verdient hast (diese Angaben musst Du zusätzlich auch im Antragsformular machen).

Außerdem wird angegeben, ob und in welchem Umfang Du in der Elternzeit weiterarbeiten wirst. Bei Mamas müssen zusätzlich Angaben zum Mutterschutz und dem Mutterschaftsgeldzuschuss gemacht werden. 

Welche Besonderheiten muss ich noch beim Elterngeld Antrag beachten?

Die Berechnung Deines Elterngelds ist stark abhängig davon, ob Du selbstständig oder in einem Angestelltenverhältnis bist. Denn als Selbstständige*r gibt es spezielle Regeln zu Deinem Bemessungszeitraum, sowie zu den Unterlagen, die Du mit Deinem Antrag an die Elterngeldstelle schicken musst. 

Hier findest Du mehr Infos zum Elterngeldbezug als Selbstständige*r

Wo muss ich den Elterngeldantrag dann hinschicken?

Die ausgefüllten Formulare kannst Du entweder persönlich abgeben oder Du schickst sie per Einschreiben an die für Dich zuständige Elterngeldstelle. Auch diese werden je nach Bundesland unterschiedlich geordnet – mal nach Wohnort, mal nach Geburtstag Deines Kindes. 

Welche Angaben muss ich machen, wenn ich Elterngeld beantrage?

Für den Antrag auf Elterngeld brauchst Du ein paar Informationen, die wir hier für dich zusammengefasst haben, damit Du sofort loslegen kannst.

  • Zu allererst brauchst du verschiedene Daten zu Deiner Person (Name, Wohnort, etc.)
  • Als nächstes geht es um die Betreuung des Kindes. Hierbei gibst Du an, wo das Kind lebt und wie Du zum anderen Elternteil stehst. Du musst die Informationen angeben, da das Elterngeld unterschiedlich verteilt wird, je nachdem wie die Lebenssituation mit dem anderen Elternteil aussieht.
  • Wenn das erledigt ist, kommt das erste Mal das Gehalt auf den Plan. Hier gilt es anzugeben, ob Du und das andere Elternteil zusammen mehr als 500.000 Euro verdient. Ist das der Fall, hast Du keinen Anspruch auf Elterngeld.
  • Im nächsten Schritt gibst Du ein, wie Dein Kind heißt und wann es geboren ist. Falls es bereits über zwei Jahre alt ist, hast Du auch hier keinen Anspruch auf Elterngeld. Grundsätzlich gilt: das Elterngeld kann nur bis zwei Jahren nach Geburt beantragt werden.
  • Als nächstes geht es erneut um Deinen Beruf. Hier gibst Du an, ob du selbstständig bist, da sich in diesem Fall am Elterngeld etwas ändert. Ebenfalls musst du Deine Krankenversicherung angeben (Krankenkasse, Krankenkassennummer, etc.)
  • Beim nächsten Schritt geht es um die Tätigkeit vor der Geburt des Kindes. Du gibst an, wie es mit Deiner Erwerbstätigkeit 12 Monate vor der Geburt aussah, also ob Du entweder einer selbständigen oder Angestellten-Tätigkeit nachgegangen bist. Aus dem Gehalt der vorherigen 12 Monaten entscheidet sich dann, in welcher Höhe dein Elterngeld ausfällt.
  • Nun gibst du an, ob Du noch weitere Einkünfte hast, z.B. Mutterschaftsgeld bekommst. Manche Kombinationen an Einkünften können den Anspruch auf Elterngeld ausschließen.
  • Schließlich gibst Du an, in welchem Bereich Du selbstständig bist, falls Du selbstständig sein solltest.
  • Als nächstes kannst Du die Monate auswählen, in denen Du Elterngeld beziehen möchtest. Dabei stehen wir Dir mit Infotexten und Erklärvideos zur Seite!
  • Im nächsten Schritt musst Du noch ein paar Informationen für die Elterngeldstelle angeben (Bankdaten, Steueridentifikationsnummer und Deine Telefonnummer etc.).
  • Zuletzt musst du noch ein paar Angaben zu weiteren Kindern, die in Deinem Haushalt wohnen machen und angeben, ob du Mutterschaftsgeld, Arbeitgeberzuschüsse oder vergleichbare Leistungen nach der Geburt Deines Kindes bekommst. 

Elterngeld in 2021 ganz einfach beantragen – so gehts!

Dann bist Du auch schon durch! Über dasElterngeld kannst Du den Antrag jetzt ganz einfach verschicken und bekommst auch noch durch unseren Elterngeldrechner Informationen darüber, wie viel Elterngeld Dir zusteht!

Um den Antrag komplett abschicken zu können, braucht die für Dich zuständige Landesbehörde auch noch einige Dokumente und Bescheinigungen von Dir, mit denen Du die Angaben „beweist“, die Du im Antrag gemacht hast.

Welche Bescheinigungen braucht die Landesbehörde zusätzlich zum Antrag auf Elterngeld?

Die folgenden Bescheinigungen musst Du unbedingt beilegen:

  • Die Erklärung zum Einkommen, bzw. die Verdienstbescheinigung. Angestellte Elternteile benötigen die Lohnabrechnung des Arbeitgebers für alle zwölf Monate vor der Geburt des Kindes (Mutterschaftsgeld ausgeschlossen). Selbstständige benötigen hier den Steuerbescheid oder die Einnahmen – Überschussrechnung bezogen auf den Bemessungszeitraum.
  • Die Geburtsbescheinigung des Kindes mit dem Verwendungszweck „für Elterngeld“ im Original
  • Für Babys, die außerhalb Deutschlands in einem Land der Europäischen Union geboren wurden, reicht eine Kopie der Geburtsurkunde. Kam dein Kind außerhalb der EU zur Welt, benötigst Du für die Antragstellung eine beglaubigte deutsche Übersetzung der Geburtsurkunde.
  • Von beiden Elternteilen brauchst Du eine Kopie des Personalausweises bzw. vom Reisepass und dem aktuellen Aufenthaltstitel (wenn Du keine deutsche Staatsbürgerschaft hast)
  • Den Bewilligungs- oder Ablehnungsbescheid über Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkassen vor und nach der Entbindung
  • Den Nachweis über die vom Arbeitgeber gewährte Elternzeit
  • Ggf. den Nachweis über den Arbeitgeberzuschuss während der Mutterschutzfristen
  • Ggf. den Nachweis über den Bezug von Krankentagegeld auf Grund einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung. Dazu kommt ein ärztliches Attest.
  • Ggf. einen Bewillingungs- und Aufhebungsbescheid über Einkommensersatzleistungen im Bemessungszeitraum (AlG I, Kinderzuschlag)
  • Ggf. einen Elterngeldbescheid für ältere Geschwisterkinder, wenn der Bezug in den Bemessungszeitraum für das Baby hineinreicht
  • Ggf. einen Nachweis (Arbeitgeberbescheinigung oder Selbsteinschätzung) für Einkünfte aus nichtselbstständiger oder selbstständiger Arbeit während des Elterngeldbezuges

Wann muss ich Elterngeld beantragen?

Elterngeld kannst Du innerhalb der ersten 14 Lebensmonate Deines Kindes beantragen, frühestens ab dem Tag der Geburt des Kindes. Rückwirkend kannst Du Elterngeld bis zu 3 Monate ausgezahlt bekommen.

Stellst Du also Deinen Antrag auf Elterngeld innerhalb der ersten drei Lebensmonate des Kindes, kannst Du ab dem Geburtstag des Kindes Elterngeld ausgezahlt bekommen – die Zahlung findet dann halt erst später statt. 

Bei der Adoption eines Kindes kannst Du Elterngeld ab dem Zeitpunkt der Aufnahme in den Haushalt beantragen. 

Was muss ich bei der Frist für den Antrag auf Elterngeld beachten?

Wichtig für Dich als Antragsteller*in ist, dass Du den Antrag nicht zu spät abschickst. Denn Elterngeld wird rückwirkend nur bis zu 3 Monate ausgezahlt. Stellst Du den Antrag zu spät, erhältst Du nicht die volle Leistung.

Außerdem ist noch wichtig, dass für die Berechnung nicht die Kalendermonate ausschlaggebend sind, sondern die Lebensmonate des Kindes!

Wann Elterngeld beantragen – ein Beispiel: 

Lisa möchte gerne ab der Geburt von ihrem Sohn Nils Elterngeld erhalten. Leider hat sie es in den ersten 3 Monaten vor lauter Babystress nicht geschafft, den Antrag auszufüllen. 

Eine Freundin weist sie darauf hin, dass sie sich jetzt aber beeilen muss! 

Lisa nimmt die Warnung ernst, nutzt das Tool von dasElterngeld und gibt innerhalb von 30 Minuten Ihre Daten in das Tool ein. Jetzt nur noch ausdrucken, die notwendigen Dokumente zusammensuchen und schnell zur Post!

Lisa hat Glück! Sie hat den Antrag auf Elterngeld noch bis zum letzten Tag des 4. Lebensmonats von Nils abgegeben und erhält somit rückwirkend ihr Geld und kann die vollen 12 Monate Elterngeld genießen!

Der Eingangsstempel bei der zuständigen Elterngeldstelle ist übrigens relevant für den Antrag, nicht der Tag, an dem Du den Antrag abschickst!

Alternativ hätte Lisa ihren Antrag übrigens auch per Fax senden können, um die Frist zu wahren. Die notwendigen Dokumente hätte sie dann nachsenden können. 

Ein Tipp für Dich zum Beantragen des Elterngelds:

Nutz die Zeit des Mutterschutzes vor der Geburt, um den Antrag vorzubereiten! Du kannst in unserem Tool auch schon mal alle Angaben machen, die Du bereits hast, den Antrag zwischenspeichern und dann nach der Geburt die letzten Angaben machen.

Und Formulare etc. kannst Du auch vor der Geburt zusammensammeln – so sparst Du Dir später Stress, diese Aufgaben mit dem Baby zu erledigen und kannst Dich dann ganz auf den neuen Erdenbürger*in konzentrieren!

Kann ich Elterngeld schon vor der Geburt beantragen?

Nein, Elterngeld kannst Du erst ab der Geburt Deines Kindes beantragen, denn die Elterngeldstelle braucht für den Antrag Dokumente, die Du erst mit der Geburt erhältst (Geburtsbescheinigung). 

Du kannst den Antrag allerdings vorbereiten und dann direkt nach der Geburt absenden.

Wo kann ich Elterngeld beantragen?

Deinen Antrag auf Elterngeld schickst Du an die für Dich zuständige Elterngeldstelle

Wann muss ich meine Elternzeit beantragen?

Elternzeit musst Du – im Gegensatz zum Elterngeld – nicht beantragen. Du musst also keinen Antrag ausfüllen oder ähnliches.

Du musst die Elternzeit aber bei Deinem Arbeitgeber anmelden. Diese Anmeldung muss spätestens 7 Wochen vor dem gewünschten Start erfolgen. Da dieser Start meist die Geburt des Kindes ist, solltest Du die Elternzeit spätestens 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin anmelden. 

Wichtig für Mamas bei der Anmeldung der Elternzeit:

Deine Elternzeit beginnt erst nach dem Mutterschutz. Während der Mutterschutzfrist bist Du sowieso von Deiner Arbeit freigestellt. Grundsätzlich müsstest Du Deine Elternzeit also erst nach der Geburt anmelden.

Da dies aber nicht telefonisch oder per Mail funktioniert, ist es für Dich wahrscheinlich stressfreier, wenn Du die Elternzeit vor der Geburt anmeldest.

Wie beantrage ich Elternzeit?

Die Elternzeit musst Du persönlich bei Deinem Arbeitgeber beantragen. Am besten lässt Du Dir dies unterschreiben (so bist Du auf der sicheren Seite). Dein Arbeitgeber ist zudem verpflichtet, dazu seine Unterschrift zu leisten.

Schreib in die Anmeldung ganz genau, wann die Elternzeit starten und enden soll. Der errechnete Geburtstermin sollte auch in der Anmeldung stehen. 

Kommt Dein Kind früher als geplant, hältst Du zwar eventuell die Anmeldefrist nicht ein (7 Wochen), hast aber dringende Gründe dafür.

Kommt Dein Kind später als geplant, beginnt Deine Elternzeit trotzdem erst mit der Geburt des Kindes (denn erst ab dann ist die Elternzeit möglich).

Später Elternzeit beantragen

Die Elternzeit kannst Du bis zum 8. Geburtstag Deines Kindes nutzen. Möchtest Du die Elternzeit zwischen dem 3. und 8. Geburtstag Deines Kindes anmelden, dann verlängert sich die Frist für die Anmeldung von 7 auf 13 Wochen. 

Wann muss ich Kindergeld beantragen?

Auch Kindergeld kannst Du erst ab der Geburt Deines Kindes beantragen. Damit das Geld zeitnah auf Deinem Konto landet, empfehlen wir Dir, den Antrag – genauso wie den Antrag auf Elterngeld – vorzubereiten. So kannst Du ihn früh nach der Geburt absenden. 

Kindergeld wird übrigens bis zu 6 Monate rückwirkend ausgezahlt.

Außerdem noch wichtig:

Der Antrag auf Elterngeld muss von beiden Elternteilen unterschrieben werden. Wenn Du das alleinige Sorgerecht oder Aufenthaltsbestimmungsrecht für Dein Kind hast, dann reicht es, wenn Du alleine den Antrag unterschreibst. Dieses Recht musst Du aber nachweisen, z.B. durch eine Bescheinigung des Jugendamts.

Kann ich meinen Antrag auf Elterngeld noch ändern?

Grundsätzlich sind die Entscheidungen aus dem Antrag bindend. Bis zum Ende des Bezugszeitraums können dennoch, ohne Angaben von Gründen, Änderungen beantragt werden.

Was genau kann ich noch ändern?

Die Dauer der Auszahlung kann nachträglich verlängert werden. Außerdem kannst Du deine genommenen ElterngeldPlus-Monate in Basiselterngeldmonate umwandeln. Sprich: Du kannst den Antrag ändern und somit einen Monat das Geld der zwei Monate erhalten. Dies kann besonders interessant werden, falls Du wieder Vollzeit in deinen Beruf einsteigen möchtest. Die genannten Änderungen kannst Du nur in den ersten 14 Lebensmonaten beantragen, danach sind sie wirkungslos.

Wie kann ich die Änderungen beantragen?

Du kannst die Änderungen per Anschreiben an die Elterngeldstelle beantragen. Wichtig zu wissen ist, dass der Antrag im Voraus gestellt wird. Wenn das Elterngeld bereits bei dir eingegangen ist, kann keine Änderung mehr stattfinden.

Welche Elterngeld-Arten gibt es?

Kommen wir nun zur schwierigsten Frage beim Elterngeldantrag: Welche Art von Elterngeld darf es sein?

Grundsätzlich hast Du die Wahl zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus

Basiselterngeld bekommst Du 12 Monate, ElterngeldPlus verdoppelt die Bezugsmonate, Du bekommst es also bis zu 24 Monate. Natürlich kannst Du hier auch Kombinationen wählen und musst Dich nicht für 2 Jahre auf ein Modell festlegen.

Zusätzlich zum Basiselterngeld und ElterngeldPlus gibt es noch Partnermonate und Partnerschaftsbonusmonate, wobei diese als ElterngeldPlus-Monate bezogen werden. 

Partner- und Partnerschaftsbonusmonate belohnen Euch durch den Bezug von Extra-Monate dafür, dass beide Eltern sich gemeinsam um das Kind kümmern oder die Care-Arbeit aufteilen.

Auch wenn diese Extra-Monate „Partner…“ im Namen tragen, kannst Du sie auch als Alleinerziehende/r bekommen. Du musst hierzu einfach die gleichen Voraussetzungen erfüllen, wir Paare.

Welches Elterngeld soll ich beantragen?

Je nachdem, wie Du und Dein*e Partner*in Deine nächsten Jahre gestalten möchtest, solltest Du Deinen Elterngeldbezug planen.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten und Kombinationsmöglichkeiten von Basiselterngeld, Elterngeldplus und den Extra-Monaten. 

Ihr solltet Euch darüber klar werden, wer wann zuhause bleiben möchte, um Euer Kind zu betreuen, ob Ihr eine gewisse Zeit zusammen zuhause bleiben wollt und wer wann in welchem Umfang wieder arbeiten möchte. 

Hier findest Du spezielle Infos zum Elterngeld-Bezug als Vater

Das ist alles ganz schön kompliziert! Gibt es den Elterngeldantrag auch in einfacher?

Etliche Formulare ausdrucken und ausfüllen, dann die notwendigen Dokumente zusammensuchen und alles an die Elterngeldstelle schicken? Und dann sind Fehler im Elterngeldantrag, die Elterngeldstelle hat Nachfragen und die Auszahlung verzögert sich? 

Das klingt nicht nach einem attraktiven Zeitvertreib!

Tatsächlich gibt es den Elterngeldantrag auch in einfacher! Über unser Tool dasElterngeld sparst Du richtig viel Zeit. Normalerweise dauert ein Elterngeldantrag mehrere Stunden! Mit dasElterngeld schaffst Du den Antrag in einer halben Stunde!

Das Coole: Nur die für Dich relevanten Fragen werden Dir auch angezeigt. Alles andere blenden wir für Dich aus. Und am Ende erhältst Du eine Liste mit den Dokumenten, die Du an die Elterngeldstelle schicken musst. 

So umgehst Du in der Regel das Problem mit den Nachfragen der Elterngeldstelle. 

Auch die Auswahl zwischen den verschiedenen Modellen und Extra-Monaten funktioniert ganz einfach!

Und unser Elterngeldrechner sagt Dir auch noch direkt, wie viel Elterngeld Du bekommst!

Probier es doch aus! Du zahlst für unseren Service nur, wenn Du Deinen Antrag auch wirklich absendest!

So beantragst Du bei uns Elterngeld:

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